IDE

Eine integrierte Entwicklungsumgebung (IDE, Integrated Development Environment) stellt dem Entwickler verschiedene Werkzeuge zum Schreiben und Ausführen von Programmen zur Verfügung. Kern einer IDE ist ein leistungsstarker Editor, der Schlüsselwörter (var, if, for, …) der jeweiligen Programmiersprache farblich besonders hervorhebt (Syntax-Highlighting), der nach Eingabe von wenigen Buchstaben Vorschläge für das Weiterschreiben macht (Autovervollständigung) und der vor Fehlern oder Ungenauigkeiten warnt. Klassischerweisse ist eine Entwicklungsumgebung ein Programm, das aus dem Internet (frei oder kostenpflichtig) heruntergeladen wird, auf dem Rechner installiert wird und das auf Dateien des Rechners zugreift. Das Spektrum reicht hier von schlanken Texteditoren wie Notepad++ bis hin zu Alleskönnern wie Eclipse. Seit geraumer Zeit etablieren sich auch IDE’s, die ausschließlich in der Cloud arbeiten. Die IDE wird direkt im Browser geöffnet und die Dateien, die man bearbeitet, liegen in einen Cloud-Speicher. Entweder installiert man die Software auf einem eigenen Server oder man nutzt fertig gehostete Produkte. Interessante, einfache Cloud IDE’s sind Orion und ShiftEdit.

Nachtrag: Nach 6 Wochen Praxiseinsatz von ShiftEdit (freie Version) kann ich es für den professionellen Gebrauch nicht empfehlen. Es läuft nicht rund und verliert bisweilen seine Einstellungen.

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